Pressen statt Schweißen - Einsatz in der Fernwärme

FIPE PRI

Egal ob im Graben oder im Hausanschluss – das rein metallische Rohrverbindersystem von FIPE hat enorme Vorteile gegenüber dem üblichem Schweißverfahren. Verpressungen können auch bei Nässe und (nach)laufender Leitung durchgeführt werden.

Im Graben gibt es keine Austrocknungszeiten mehr und Schweißzelte sind auch nicht mehr nötig. Im Hausanschluss kommt man auch in schwierig zugängliche Ecken und erspart sich damit aufwendiges Spiegelschweißen.

Zudem wird auch kein Brandschutzbeauftragter mehr zur Abnahme benötigt. Ein Hauptargument ist der deutlich geringere Zeitaufwand.

Die Installation erfolgt mit handlichen Presswerkzeugen und einer kompakten, akkubetriebenen Hydraulikpumpe. Diese Ausrüstung ist in tragbaren Taschen verstaut und kann einfach und überall mitgenommen werden.

Die BIBUS GmbH bietet als exklusiver Vertriebspartner in der Fernwärme das FIPE System in Deutschland an. Das Produktportfolio wächst stetig und deckt bereits heute eine sehr breite Anwendung im Graben oder beim Hausanschluss ab. Neben der Vielfalt an Standardfittingen sind auch sogenannte Schiebemuffen erhältlich, die im Gegensatz zu normalen Verbindern keinen Mittelanschlag haben. Diese Fittinge eignen sich für Reparaturarbeiten bei Störfällen im Leitungssystem. Mit ihnen lassen sich einzelne Rohrstücke schnell und unproblematisch austauschen.

In Zusammenarbeit mit dem AGFW ist man gerade dabei, das entsprechende Arbeitsblatt FW 449-1 und FW 449-2 („Metallisch dichtende Rohrverbindungen für Fernwärmenetze“) fertig zu stellen. Es liegen aber bereits heute zahlreiche Zertifizierungen und Zulassungen für den Schiffbau (DNVGL, Lloyd’s Register) und den klassischen Anlagenbau (TÜV Austria, SwissSafetyCenter) vor, die teilweise höhere Anforderungen als in der Fernwärme aufweisen.
Zusammenfassend ist dieses System eine sehr gute Alternative und Ergänzung zum Schweißen in der Fernwärme - schnell, sicher und effizient.

Weitere Informationen finden Sie hier:  Rohrverbindungstechnik